5-Gänge-Menü mit Weindegustation in Hannover – Eine kulinarische Reise der besonderen Art

Die Highlights:

  • Genießen Sie ein 5-Gänge-Menü mit kulinarischem Hochgenuss
  • Lassen  Sie sich und Ihren Gaumen mit besonderen Speisen und passenden Weinen verwöhnen
  • Verkosten Sie vorab die exklusive Winzer-Kollektion bei einer 2-stündigen Weindegustation
  • Erleben Sie das Zusammenspiel von Wein und besonderen Speisen

In vino veritas – Im Wein liegt die Wahrheit, das wusste schon Plinius der Ältere, als er seine Enzyklopädie Naturalis historia 77 nach Christus verfasste.

Sie sind ein Freund der guten Küche und Fan von hochwertigen Weinen? Dann ist das 5-Gänge-Degustations-Menü „Harmonie von Speise und Wein“ von Vinalia – Wein, Genuss und Lebensart genau das Richtige für Sie.

Ihr genussvoller Abend mit dem Thema „Franken versus Mosel – Bocksbeutel trifft Steillage“ beginnt am Freitag, 20.04.2012 um 17 Uhr im Alten Rathaus in Hannover in der Karmaschstr. 42 mit einer umfangreichen Verkostung der exklusiven Winzerkollektion passend zum Thema.

Ihr Menü besteht aus vorzüglichen und luxuriösen Gerichten, die Ihren Gaumen nach allen Regeln der Kunst verwöhnen werden. Um 19 Uhr werden die Amuse Gueule mit den dazugehörigen Jahrgangssekten verteilt. Auf die kleinen Appetithäppchen folgt die Vorspeise mit einem Salat von Wildspargel mit Jacobsmuschel auf Traubensenf. Der Zwischengang besteht aus einem feinen Ziegenkäsetaler mit Tomatenconfit und Culatello Schinken.

Ihre Hauptspeise wird Ihnen besondere Gaumenfreuden bescheren: Ihnen wird eine Piccata vom Bio-Kalb mit gebratenen Steinpilzen und Trüffelrisotto serviert.

Den krönenden Abschluss bildet ein schmackhaftes Baileys Parfait mit Rohrzucker abgeflammt auf einer fruchtigen Mariellensauce.

Zu jedem Gang erhalten Sie  die passenden Weine, die den Geschmack des Gerichtes unterstreichen und umrahmen. Das Menü kostet für Sie 69,00 € inkl. aller zu verkostenden Weine, Speisen und Wasser.

Buchen Sie Ihre “Kulinarische Reise in Hannover” unter 0511/300 80 40 oder per Email bei Stefanie Richter vom Alten Rathaus.

 

 


Vinocamp 2012 – ein Rückblick

Dass wir als Veranstalter der VINALIA Wein- und Genussmessen auch andere innovative Veranstaltungen rund um den Wein gerne unterstützen, dürfte kein Geheimnis sein.

Gerne schaue ich nach links und nach rechts und freue mich über jedes gut umgesetzte Konzept, das dem Wein & Co. weiter hilft. Meine Leidenschaft gilt dem Wein und insbesondere dem Deutschen Wein! Darum war die Entscheidung, diese Veranstaltung Vinocamp 2012 als Sponsor zu unterstützen, keine Frage!

Nun habe ich mich auch als Besucherin dazu gesellt und war bass erstaunt, als ich hinter die Kulissen schaute.

Voller Spannung fuhr ich nach Geisenheim – wahrscheinlich bummerte mein Herz ebenso wie das des neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck, als er sein Amt übernahm in dieser Woche. Warum? Ich fuhr doch mit einer vorgefertigten Meinung dorthin!!!

  1. Nur junge Leute
  2. Ein wenig abgefahren und „verrückt“
  3. Die wollen ja nur auf die Pauke hauen
  4. Viele haben doch keine wirkliche Ahnung von Wein
  5. Nur für Blogger – ich bin keiner!
  6. u.v.a.

Am Samstag kam ich leider mit etwas Verspätung dort an und bin mitten in eine sympathisch anmutende und schwer dynamische Vorstellungsrunde gekommen. Ich habe mich absichtlich daraus getan, da ich nach 4 Stunden Fahrt einfach diese wunderbar fröhliche Art dieser energiegeladenen Menschen mit meiner Anspannung nicht stören wollte.

Und es ging dynamisch weiter. Sessions! In lockerer, aber ernsthafter Atmosphäre meldeten sich verschiedene Leute und boten Gesprächsrunden von max. 60 Minuten an, denen man sich als Besucher des  #vcd2012 anschließen konnte. Schnell wurde dieser Plan an eine Metawand geworfen und die fleißigen Helferinnen im Hintergrund hatten das flugs auf Bildschirm gezaubert. Sessions wie „Orange-Wine“, ‚Kundenbindung‘, „Social-Media, Facebook, Twitter & Co.“, „Weinbaupraxis Outdoor“, „Pflanzrechte“, u.v.m. wurden angeboten. Und dies von Menschen aus der Praxis und für die Praxis.

Mein erster Besuch galt der Session „Kundenbindung“ und dort wurde in einem größeren Kreis sehr ernsthaft über dieses Thema diskutiert. Erfahrungsaustauch und Kontroverse gaben sich die Hand. Begriffe wie „Markenbildung vor den Kunden setzen“, „Markenbildungsprozesse“, „Kunde ist ein Impulskäufer“, “Cocooning aufheben“ und „Begehrlichkeiten schaffen“ bis hin zu „Soziale Aspekte“, das waren wirkliche Impulse mit denen ich diese Session verlassen konnte.

Interessant war dann auch meine nächste Session „Social-Media, Facebook, Twitter & Co.“ von Dirk Würtz. Hier ging es insbesondere um die Fragen: “Darf man damit Geld verdienen?“ und „Ist der Blog ein Marketinginstrument oder ein monetäres Konzept?“. Die wohl prägnantesten Aussagen waren „Internet ist Porno und Schnäppchen“ und „Facebook ist Voyeurismus pur“.

Es folgten weitere Sessions wie „In uter veritas – Wein im Schlauch & BIB“. In Frankreich BIB etabliert, in Deutschland hat diese Abfüllung erhebliche Akzeptanzprobleme. Die Weine benötigen schnelle Umschlagszahlen, da sie schnell reifen. Übrigens: in den skandinavischen Ländern werden über 75% der Weine in BIB gefüllt!“

Auch die anschließende Session „Ist billig gut?“ wurde mit viel Interesse von den Zuhörern aufgenommen. Leider wurde diese Diskussion am Thema „Champagner“ überwiegend festgemacht. Hier hätte ein „normaleres Produkt“  wie z.B. Fleisch eher die gesundheitliche Gefahr die mit  „Billigprodukten“  verbunden ist, gezeigt.  Präzise die Ausführung von Philip Erik Breitenfeld: „Es gibt Konsumenten die sich entschieden können und andere, die sich aufgrund ihrer Einkommensverhältnisse nicht entscheiden können.“ Durch Billigangebote stirbt die Vielfalt und die Leistung wird  teurer, da Basisleistungen billig sind und Zusatzleistungen teurer werden. Siehe Billigflüge und Zusatzleistungen wie Koffergewicht und Beinfreiheit. Aber auch: Günstige Produkte geben ärmeren Schichten das Gefühl, dazu zu gehören.

An diesem Tag war für mich persönlich nochmal ein Highlight die Soziale Weinprobe mit Petra Mayer. Sie stellte uns in beeindruckender Weise Weine aus Südafrika vor. Ihre Zuhörer und Mittrinker konnten viel von diesem faszinierenden Land erfahren. Tolle Weine: Sauvignon Blanc, Chardonnay oaked and unoaked, Pinotage und Shiraz wurden uns in ihrer Vielfalt präsentiert.

Ganz besonders hervorzuheben ist die Organisation des #vcd2012. Scheinbar mit einfachen Mitteln, jedoch äußerst effizient. Keine Überorganisation, keine Unterversorgung, immer alles vorhanden wie Kaffee, Wasser, Brot, Essen und natürlich Wein in seinen vielfältigen Facetten. Mein besonderer Dank geht an die beiden Damen im Hintergrund, die uns nach allen Regeln der Kunst verwöhnten und es an Nichts fehlen ließen – Gabi Würtz und Andrea Wünsch!

Nach dem Essen wurden wir in die Winebank von Balthasar Ress eingeladen. Thema „Gereifte Weine“. Sie standen in ausgiebiger Menge zur Verfügung und neben guten Gesprächen haben wir dann noch bei guter Musik vom DJ abtanzen können.

Am Sonntag ging es in gleicher Weise bereits um 9 Uhr weiter. Ganz großes Highlight war hier die „Fehlerweinprobe“ mit Professor Dr. Rainer Jung von der Forschungsanstalt Geisenheim. Er brachte seine Verwunderung zum Ausdruck, dass so viele Menschen an einem sonnigen Sonntagmorgen freiwillig so viele fehlerhafte Weine trinken wollten.  Fehler wie „Oxidativ, UTA, flüchtige Säure, UHU, Böckser und BRETT” wurden besprochen und anschaulich erklärt. Danke auch dafür…

Übrigens: Es heißt nicht mehr „Korkfehler“ sondern „dumpf-muffiger Ton“, da dieser TCA – Trichloranisol auch dort auftritt, wo sich Schimmelpilze bilden. Sein Bruder der TCB – Tribromanisol bildet sich dort, wo mit „Flammschutzmitteln“ gearbeitet wird.

Eine weitere Session zum Thema „Quo Vadis Vinocamp“ habe ich besucht. Auch hier zeigten sich rege Diskutanten, die großes Interesse an der Weiterführung und am Ausbau dieses Events haben. Bis hin, dass auch die „Foodis“ zum Thema „Harmonie von Speise & Wein“ hinzugezogen werden sollten.

Meine letzte Aufmerksamkeit wurde auf die Session „Weinbezeichnungsgedöns“ gelenkt. Hier ging es um eine Lagenklassifizierung wie dies momentan vom VDP  vorgestellt und wohl auch durchgeführt wird. Auch hier wurde in unterschiedlicher Weise rege und kontrovers diskutiert, da nciht die Sinnhaftigkeit sondern die  Durchsetzungsmöglichkeiten in Frage gestellt wurden.

Mein Fazit dieser Veranstaltung: Eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen Facetten, vielen unterschiedlichen Menschen, vielen unterschiedlichen Ansprüchen und Erwartungen. Und ein letzter Satz von Thomas Lippert: Die Bloggerszene wird erwachsen!

Eine Veranstaltung mit Suchtcharakter eben…

 

(Bildnachweis: http://andreas-baldauf.de/vinocamp-special-edition/)


Chinesen erobern den Ürziger Würzgarten

Also doch, die Asiaten kommen!

 

 

Wie ich der Ausgabe VINUM 1|2 entnehme, kaufte  ein chinesischer Unternehmer namens Alan Fong, der in Hongkong und anderen Städten mehrere Audiotechnik-Fabriken betreibt, die alte Ürziger Grundschule und wird hier neben einem Audiocenter für hochwertige Musikanlagen auch eine Weinakademie für seine Landsleute einrichten.

Der Ortsbürgermeister nennt dies einen Glücksgriff für die Gemeinde…

Denn schließlich hat sich der chinesische Investor gerade erst vor 23 Jahren in diese Weinlandschaft verliebt!

Das nenn ich mal Leidenschaft und Know-How-Transfer! Und um den Export brauchen wir uns keine Gedanken zu machen!


Premiere am Gaumen…

Zugegeben, als Veranstalterin der VINALIA Weinmessen/Genussmessen  haben sich auf meiner Zunge und am meinem Gaumen  schon viele gute und weniger gute Tropfen gefunden. Ich glaube auch, die meisten Rebsorten vom Namen nach zu kennen und davon die meisten schon mal getrunken zu haben.

 

 

 

Aber dann kommt immer mal wieder was Neues: Hier der Würzer vom Rheinterrassenhof Wolfgang Janß in Rheinhessen.

Wolfgang Janß ist ein FB-Freund von mir und wir haben mehr oder weniger guten Kontakt. So kam ich denn auch an diesen Wein. Bereitwillig sendete mir Wolfgang eine Flasche

2010 Würzer QbA (Cuvée aus Würzer und Gewürztraminer)
Feinherb 12% vol.

und eine 2009 Würzer Beerenauslese.

Wikipedia sagt zum Thema Würzer: Würzer ist eine weiße Rebsorte. Georg Scheu züchtete diese Sorte im Jahr 1932 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus einer Kreuzung der Sorten Gewürztraminer und Müller Thurgau. Die Erteilung des Sortenschutzes sowie die Eintragung in die Sortenliste erfolgte 1978. Im Jahr 2007 waren in Deutschland ca. 67 Hektar Rebfläche mit Würzer bestockt, nachdem im Jahr 2001 noch 97 Hektar Rebfläche erhoben wurden.

Der Wein ist rassig, frisch und elegant und hat ein schönes Muskatbukett. Die Bezeichnung Würzer ist ein Hinweis auf seine würzige Art. Nachteilig ist seine Empfindlichkeit in Bezug auf Frost und Chlorose.

ps-wein.de sagt dazu: Kreuzung Gewürztraminer x Müller-Thurgau. Die Würzer ist eine einfache Rebsorte, die vor allem in Rheinhessen angebaut wird. Die Weine sind sehr würzig, oft viel zu würzig, so dass diese Würze schon unangenehm auffallen kann.

Und ich habe folgendes zu sagen:

Der Wein ist von einem intensiven Goldgelb und hat eine komplexe, typische Traminernase. Litschi, gelbe Teerose, Muskat mit vegetabilen Noten von Liebstöckel im Hintergrund. Dazu gesellen sich Aromen von jungen Wallnüssen.

Eine hohe Viskosität deutet auf Extrakt und Alkohol.

Am Gaumen sofort eine feine, gut strukturierte Säure, die Aromen in der Nase bestätigen sich und jetzt kommt auch der Kreuzungspartner Müller-Thurgau mit angenehmen grünen, bitteren Noten zur Geltung. Die deutlich spürbare Mineralität verbindet sich sehr gut mit der Säure und einer angenehmen Restsüsse.

Ein langer Nachhall wird von den jungen grünen Wallnüssen begleitet.

Dem Wein gebe ich aufgrund seiner Säurestruktur noch gute 3 Jahre. Ich glaube aber, dass er momentan den meisten Spaß bringt.

Essen möchte ich gerne dazu eine Schlachteplatte – aber bitte auf hohem Niveau. Z.B. Bernhard Pawis aus dem Saale-Unstrut-Gebiet serviert zu seinem Müller eine edle Schlachteplatte.
Bei meiner Verkostung habe ich auch den Delice d’argental probiert. Auch das ist eine feine Variante.

Heute habe ich auf Facebook ein Getränk zu einer (hoffentlich guten) Linsensuppe diskutiert. Jetzt kann ich mir diesen Wein auch gut dazu vorstellen.

In jedem Fall ein gut strukturierter, komplexer Wein. Vorsicht, der hat Suchtpotenzial!

Und ich freue mich auf die Würzer-Beerenauslese. Die kommt Weihnachten dran!


Die Vinalia Wein- und Genussmesse kommt wieder nach Bremen

Am 12. und 13. November wird das Swissôtel Bremen zum Mekka für all diejenigen die, Wein, Genuss und Lebensart schätzen. Das Wochenende steht ganz im Zeichen der Wein- und Genussmesse Vinalia. 
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Besucher begeistert vom neuen Standort

Minden, 03.11.2011 – Mit überwältigendem Zuspruch präsentierte sich die Vinalia Wein- und Genussmesse am 29. und 30. Oktober 2011 in Hannover an ihrem neuen Standort: im Alten Rathaus. Die meisten Erzeuger waren persönlich angereist und freuten sich über das enorme Interesse der Besucher. Besonders heimische Weine und Feinkost erwiesen sich als wahre Publikumsmagneten, wie die Vinalia Trophy und das ausgebuchte Riesling-Seminar zeigten.

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Gondorf Gäns – Einzellage der Terrassenmosel

„Kennen Sie den?“ Was wie die Einleitungsfrage zu einer neuen Runde von
Herrenwitzen daherkommt, klingt andernorts und zu anderer Zeit noch sinnlicher,
doch ganz und gar nicht anzüglich. Es klingt vielmehr traurig: Wenn zu vorgerückter
Stunde in ernster Runde Flaschen aus den Tiefen des Kellers hervorgezaubert
werden, unansehnlich, mit verblichenen, brüchigen Etiketten, einem Korken, der
den Namen kaum noch verdient, und alter, reifer Wein in die Gläser rinnt. Wein
aus Lagen, die längst der Vergessenheit anheimgefallen sind. Weiterlesen…


Wraps-schnell, lecker, vielfältig und unter Umständen auch Gesund

Zutaten

  • Wraps
  • Frischkäse
  • frisches Gemüse wie Paprika, Tomaten, Gurken, Jaromakohl, Zucchini
  • Geflügelaufschnitt Weiterlesen…

Besucher begeistert von neuem Standort

Genussgipfel im Alten Rathaus von Hannover

 

 

Minden, 03.11.2011 – Mit überwältigendem Zuspruch präsentierte sich die Vinalia Wein- und Genussmesse am 29. und 30. Oktober 2011 in Hannover an ihrem neuen Standort: im Alten Rathaus. Die meisten Erzeuger waren persönlich angereist und freuten sich über das enorme Interesse der Besucher. Besonders heimische Weine und Feinkost erwiesen sich als wahre Publikumsmagneten, wie die Vinalia Trophy und das ausgebuchte Riesling-Seminar zeigten. Weiterlesen…


Das Jahr des Winzers – die Arbeit im Berg

Handarbeit in Steillagen

Die Qualität des Weines fängt im Weinberg an. Die Entscheidung „Welche Rebe setze ich auf welchen Boden?“ ist die wohl wichtigste Entscheidung; die Unterlagsrebe spielt dabei ebenso eine wesentliche Rolle. Weiterlesen…


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